Meine Lebensaufgabe heißt "Antragskunst".

Was ist das denn für ein merkwürdiger Name? Und was ist überhaupt eine Lebensaufgabe?

Körper und Seele. Der Körper zerfällt, wenn wir sterben, die Seele überdauert. Die Seele ist endlos. Und sie ist neugierig, und macht gern Erfahrungen. Als Seele kann sie das nicht, weil sie im All-Eins-Sein lebt. Im All-Eins-Sein (oder Universum, oder in der geistigen Welt, o. ä.) ist alles miteinander verbunden. Jede Seele weiß alles, ist sehr klar und ohne Gefühle. Und so existiert sie in einer Welt, die nicht menschlich geprägt ist, sondern seelisch.

Um nun Erfahrungen machen und an diesen Erfahrungen wachsen zu können und sich zu entwickeln, muss die Seele einen Körper beseelen. Sie braucht sozusagen ein Fahrzeug, in dem sie fahren kann und mit dem sie ihre Reiseroute abklappert. Sie überlegt  sich, was sie im menschlichen Leben er"leben" und erfahren möchte. Und sucht sich dann genau den Körper, die Familie und die Umstände aus, die dieses Programm bestmöglich bieten.

In jedes Leben bringt man eine Aufgabe mit, die man besonders gut beherrscht - die Lebensaufgabe. Oft ahnt man: das ist mein Ding. Das "Ding" ist meist weitläufiger als die eigentliche Lebensaufgabe. Die Lebensaufgabe ist ein feinjustiertes Spezialwerkzeug, das es nur einmal gibt. Meist deuten die eigenen Interessen und Fähigkeiten auf die Lebensaufgabe hin. Trotzdem ist die Gabe nochmal ganz spezialisiert. Und es ist schwierig, von selber darauf zu kommen.

Ich habe mir meine Lebensaufgabe von Stephan Möritz sagen lassen. Dessen Gabe ist es, Kontakt zur anderen Seele aufzunehmen und die Lebensaufgabe bis ins kleinste Detail zu benennen (link zu Stephan Möritz: https://lebensaufgabe.com).

Antragskunst – für ein harmonisches Familienleben. Wie zeigt sich diese Lebensaufgabe in meinem Leben? Wenn man über ein Formular einen Antrag stellt, ist das eine sehr zielgerichtete, klare, gut organisierte Handlung. Das sind Eigenschaften, die ich habe und die sich durch meine Lebensaufgabe begründen. Über mein Interesse am Familienleben habe ich im Menüpunkt „Biografiearbeit“ ausführlich geschrieben. Seit ich meine Lebensaufgabe kenne, finde ich Schritt für Schritt heraus, was sich alles hinter Antragskunst verbirgt. Denn auch die Lebensaufgabe muss man trainieren. Das ganze Leben lang.

Mit der Lebensaufgabe, die ein Teil der Seele ist, bewege ich mich auf der Seelenebene. Auf dieser Ursprungsebene finden die Seelen Kontakt zueinander. Durch meine Lebensaufgabe kann ich andere Menschen unterstützen. Alles, was mit zwischenmenschlichen Themen zu tun hat, kann von Antragskunst angeschaut und in Bewegung gebracht werden.

 


 


 
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